PROGRAMM

Die älteste Federzuguhr. Gedanken und offene Fragen zur „Burgunderuhr“

13. September, 10:00 – 11:00 Uhr

Die sogenannte Burgunder – Uhr gehört zu den Highlights des Germanischen Nationalmuseums, seit Friedrich – Otto von Leber sie im 19. Jahrhundert als Meisterwerk aus der Zeit Philipps des Guten (1396 – 1467) bezeichnet hatte. Doch Datierung und Authentizität dieser Uhr wurden immer wieder angezweifelt. Heike Zech geht historischen Forschungsansätzen und Hauptpunkten der Beurteilung der Uhr nach, um Perspektiven einer erneuten interdisziplinären Analyse auszuloten.

Heike Zech

Nürnberg

Die promovierte Kunsthistorikerin war von 2002 bis 2008 in der Abteilung Kunsthandwerk von Sotheby’s Deutschland tätig. 2009 bis 2017 Kuratorin am Victoria and Albert Museum (V&A) für die Rosalinde and Arthur Gilbert Collection. Unter anderem forschte sie zu einer im 19. Jahrhundert aus zwei barocken Fragmenten zusammengestellten Tischuhr aus dieser Sammlung. 2016 richtete sie die internationale Konferenz Making Time aus. 2017 bis 2018 Museumsberaterin der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern. Heute Leiterin der Sammlungen Kunsthandwerk bis 1800 und Handwerksgeschichte am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg.