PROGRAMM

Hochwertige Taschenuhren aus Glashütte (Sachsen)

14. September, 10:00 – 11:00 Uhr

Als Ferdinand Adolph Lange 1845 im unbekannten Bergstädtchen Glashütte 25 km südlich von Dresden begann, die ersten Lehrlinge für Uhrmacherei  und Feinmechanik zu begeistern, ahnte wohl niemand, dass dieser Ort wenige Jahre später als Stadt der Präzisionsuhren weltweit bekannt wird.

Die Glashütter Philosophie Berechnung statt Erfahrung, Arbeitsteilung bei der Herstellung der Einzelteile und konstruktive Einfachheit und Vollkommenheit führte zu hochwertigen und vor allem präzisen Taschenuhren.

Die Uhren der Glashütter Firmen, vor allem aber auch die Arbeiten der Schüler der 1878 gegründeten Deutschen Uhrmacherschule Glashütte, stellen heute sammlerische Raritäten dar.

Reinhard Reichel

Glashütte

Nach Ausbildung zum Mechaniker mit Abitur im VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) von 1976 bis 1980 Direktstudium an der TU Dresden, Sektion Maschineningenieurwesen, Fachrichtung Konstruktion.

Danach wieder in Glashütte bis 1992 als Konstrukteur für Sondermaschinen tätig.

Ab 1992 Leiter des Deutschen Uhrenmuseum Glashütte, ab 2015 gleichzeitig Geschäftsführer der Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek“.