PROGRAMM

Preiswerte Uhren aus Ruhla

14. September, 11:30 – 12:30 Uhr

1862 gründeten die Gebrüder Thiel einen Betrieb für Kleinmetallwaren. Über die Fertigung von Kinderspieluhren kam es ab 1892 zur Serienproduktion von Taschenuhren. Die Strategie der Fa. Thiel und der Nachfolgebetriebe bestand darin, preiswerte Uhren in industrieller Massenproduktion herzustellen. Die Austauschbarkeit der Einzelteile war Voraussetzung für eine reibungslose Montage von Baugruppen und schließlich für eine automatische Uhrwerkmontage. Dazu wurden in großem Stil eigene Werkzeug – und Maschinenbaupotentiale geschaffen.

Artur Kamp

Wutha-Farnroda

Nach Ausbildung und Ingenieurstudium in Glashütte/Sa. ab 1960 im VEB Uhren – und Maschinenfabrik Ruhla. 1967 stellvertretender Direktor und 1977 Direktor für Forschung und Entwicklung. 1991 Mitbegründer der Gardé Uhren und Feinmechanik Ruhla, zunächst als Prokurist, ab 1993 als Geschäftsführer für Produktion und Technik, 1999 bis zum Ruhestand 2004 als Geschäftsführer und Sprecher der Gesellschaft. Danach bis 2010 Inhaber einer Beraterfirma. Seit 2002 Vorsitzender des Museumsbeirates des Ruhlaer Uhrenmuseums, ab 2010 Vorsitzender des Fördervereins Uhrentradition Ruhla e.V.